






X. International SWISS Panflöten Seminar in Winkel bei Zürich
Bericht des 10. Panflötenseminares 2010
Jubiläumsausgabe
Für viele Teilnehmer ist es bereits eine Tradition, jeweils im Herbst beim Seminar dabei zu sein! So ging es am diesjährigen Treffen vieler Panflötenspieler am Seminar äusserst familiär zu und her. Bereits zum dritten mal war den auch der Meister der Panflöte Vasile Iovu zu Gast in Winkel und weihte die Teilnehmer mit viel Geduld in die Kunst des Panflötenspielens ein. Die beiden Organisatoren Dan Herford aus Holland und Michael Dinner aus Rümlang haben zur Jubiläumsausgabe des Seminares auch den Virtuosen auf dem Cymbal Constantin Raducanu nach Winkel eingeladen. So hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sicht während des Weekends sich auf einem, in der Schweiz äusserst ungewohnten Instrument, inspirieren zu lassen.

Am Freitag nach Speiss und Trank spielten alle zusammen bekannte Melodien wie "El condor pasa" oder "der einsame Hirte", und sie liessen sich von einem Privatkonzert des Meisters Iovu verzaubern. Der Unterricht vom Samstag und Sonntag fand erstmals auch in den nahegelegenen Räumlichkeiten der Siegrist Stiftung statt. Dies weil erfreulicherweise viele Panflöteninteressierte den Weg nach Winkel gefunden haben. Für Vasile Iovu hat Virginia als Übersetzerin beste Arbeit geleistet - spricht doch der Panflötenmeister "nur" russisch und rumänisch! Einige meinten zwar: " Vasile ist didaktisch so gut, dass ich beim kopieren seiner "Muster" mehr lernte, als wenn man mit tausend Worten erklären würde! Dennoch waren wir natürlich froh, dass wir uns mit Vasile auch unterhalten konnten:-)

Auch dieses Jahr hat man wieder feststellen können, wie wichtig es war, die Noten vorab zum lernen zu erhalten. Nicht zuletzt beim Spielen mit Constantin am Cymbal. Bei ihm wurde korrepetiert und erläutert, wie die Folklore gespielt werde soll bzw. kann. Ein faszinierendes Erlebnis!

Beim gut besuchten Abschlusskonzert gaben die Teilnehmer ihr Bestes. Wurde gar der Konzertbeginn um 30 Minuten verschoben, sodass Dan noch mehr Zeit hatte, die vielen Stücke zu Proben. Ich staune imer wieder, was Dan in so kurzer Zeit in der Probe zu leisten vermag. Schliesslich bleibt für die Konzertvorbereitung lediglich etwa 2 Stunden. Darum ist es umso wichtiger, dass die Teilnehmer die Ensemblestücke bereits zuhause einstudieren können.

Am Sonntag nach dem Konzert gingen die Teilnehmer strahlend, und mit Erlebnissen und Informationen prall gefülltem Kopf auf den Nachhauseweg. Dieser ist zum Teil ja sehr lange! Die Teilnehmer kommen nicht nur aus der ganzen Schweiz (Zürich, St. Gallen, Bern, Wallis, Tessin, Luzern, Thurgau,..) sondern auch aus Luxemburg.
Herzlichen Dank an alle die Mitgemacht haben und ... bis zum nächsten mal!
Euer Michael Dinner
last update 26. Oktober 2010