Internationales SWISS Panflötenseminar
Für alle Panflötenspieler die Freude am musizieren haben und immer offen für Neues sind. In familiärer Atmosphäre mit Gleichgesinnten Panflötespielen. Sowohl Anfänger als auch versierte Spieler können von Virtuosen profitieren.
VIII. International SWISS Panflöten Seminar in Winkel bei Zürich
Ein wunderbares Weekend in Winkel
Zum achten mal fand vom 10. bis 12. Oktober das internationale SWISS Panflötenseminar statt. Ich habe bereits das fünfte mal den Weg von Luxemburg nach Zürich gefunden. Der Landgasthof Breite, wo der Kurs stattfand, war bereits voll ausgebucht, sodass ich im Gasthof Hecht unterschlupf für das Weekend fand. Viele der Teilnehmer waren wieder dabei, sodass ich nicht nur mehr zum Thema Panflöte lernte, sondern auch viele Freunde traff. Wie immer organisierte das Seminar Michael Diner und Dan Herford.
Vielleicht Wissen Sie, dass die Organisatoren jeweils einen Gastdozenten einladen. In anderen Jahren waren dies zum Beispiel Damian Luca, Cornel Pana und Simion Radu. Dieses Jahr war es Vasile Iovu aus Moldawien. Er war schon einmal Gast am Seminar und die ganze Gruppe hat sich gefreut ihn wieder zu sehen!

Das Seminar beginnt jeweils am Freitagabend mit Michael’s Willkommensrede und jeder Teilnehmer hat die Gelegenheit ein Stück zu präsentieren. Dies erleichtert den Lehrern die richtige Gruppenzusammenstellung zu machen. Dieses Jahr war es gar Möglich Privatunterricht zu buchen, was ich natürlich nicht verpassen wollte und buchte bei Dan Herford am Freitag Morgen. Dies kann ich jedem empfehlen! Eine super Sache zu erfahren, woran man noch arbeiten muss.
Das Vorspielen am Abend macht definitiv jeden nervösJ Ich bin es jedenfalls immer, obwohl ich weiss, dass es keinen Grund dazu gibt. Ich meine ich bin kein herausragender Spieler, aber die werden ja niemanden nachhause schicken wenn man Fehler macht!
Wenn alle Gespielt hatten, war es Zeit für ein gemeinsames Abendessen und anschliessend: mehr Musik. Wisst Ihr, es gibt Menschen die können der Versuchung zu Spielen einfach nicht wiederstehen. Die anderen Geniessen es zuzuhören.
Am Samstag Morgen kamen wir alle zusammen. Es gab Informationen und die Gruppeneinteilung wurde bekanntgegeben. Meine Gruppe startete mit Michael. Wir spielten viele Aufwärmübungen. Michael, ich gebe mein Bestes die Panflöte aufrecht zu halten. Danach spielten wir die einfacheren Stücke für das Abschlusskonzert.

Nach dem Mittagessen hatten wir die dritte Lektion mit Michael und die Stunden mit Dan. Dan und Michael haben sehr unterschiedliche Charakteren, aber Beide sind gute und geduldige Lehrer.
Mit Dan muss man auf harte Arbeit gefasst sein, aber du wirst glücklich sein viel zu lernen. Dan, ich werde mein Bestes geben nicht zu Atmen an orten, wo ich nicht sollte. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier, da ist es schwierig.
Abgesehen von Dan, Vasile und mir waren dieses Jahr einige in den beiden Gasthöfen geblieben. Und wieder war der Abend mit Essen und Musik verplant.
Am Sonntag war meine Gruppe beim Meister der Panflöte Vasile Iovu. Habt Ihr gewusst, dass er ein Buch geschrieben hat „Medoda de nai“? Es ist rumänisch, aber es hat viele Übungen und einige Melodien. Es ist auch brauchbar, wenn man kein Rumänisch kann. Neben den rumänischen Lehrern war Ciril der einzige, der ein bischen Rumänisch gelernt hat.

Wenn wir vom Konzert gesrpochen haben, sagte uns der Meister Iovu, es soll uns nicht beunruhigen. Es meinte, wir können dies mit einem Philharmonikorchester vergleichen. Dort sind immer viele Violinisten. Sollte mal einer nicht mitspielen, wird das Publikum es kaum bemerken. So können sich die schwächeren Spieler hinter den stärkeren verstecken. Ich habe mich ein paar mal versteckt. In seiner Gruppe waren wir erfreut, dass Virginia als Dolmetscherin dabei war. Sie ist Rumänin, Künstlerin und professionele Dolmentscherin wohnhaft in der Schweiz. Man konnte sehen, dass sie Freude hatte und sie lerne auch viel dazu!

Nebenbei, Vasile Iovu spricht überraschend gut französisch, nur ist er ein wenig aus der Übung. Kein Wunder, denn in Moldawien braucht man kein Französisch.
Am Nachmittag kamen wir zusammen, um das Abschlusskonzert zu üben. Eigentlich spielten wir alle Stücke, welche wir im Kursheft hatten. Gespielt von denjenigen die sich sicher in den Stücken waren. Wie gesagt, man kann sich hinter den besseren Spielern versteckenJ
Während des ersten Teils des Konzertes spielten die Teilnehmer begleitet von Dan Herford am Piano. Das letzte Stück war “La vie en rose”.
Der zweite Teil des Konzerts gestalteten die Dozenten. Zum Beispiel: Vasile Iovu interpretierte eine wunderbare Doina. Am Schluss spielten Vasile, Dan und Michael in Begleitung mit Kiyomi Higaki das weltbekannte Stück „Ciocarlia“. Die Konzertbesucher bestanden zum grossen Teil aus Bekannten und Verwanten der Teilnehmer. Virginia liess es sich nicht nehmen rumänische Freunde einzuladen, welche das Konzert liebten. Nach dem Essen gabs dann wieder eine tolle Party!
Ich danke dir vielmals Michael, Dan, Maestru Iovu, Virginia, Kiyomi und allen Mitstudenten. Wir sehen uns beim nächsten Mal!
Famke
last update 1. November 2008